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Schloss Gusow
In der Gemeinde Gusow-Platkow im Landkreis Märkisch-Oderland in Brandenburg liegt Schloss Gusow. Es zeigt neugotische Architektur.
Geschichte+
Die erste Erwähnung des Gutes Gusow datiert auf das Jahr 1353. Im Jahr 1649 erwarb Generalfeldmarschall Georg von Derfflinger das Anwesen von der Familie Schapelow. Nach Derfflingers Tod erbte sein Sohn Friedrich im Jahr 1695 das Gut. 1724 ging es an General Heinrich Karl von der Marwitz über, und 1744 wurde es von dessen Schwiegersohn Otto Friedrich Christoph von Podewils übernommen. Dieser ließ das Gutshaus ab 1750 zu einer Dreiflügelanlage ausbauen und den barocken Garten umgestalten. Sein Sohn Friedrich Heinrich von Podewils, der das Anwesen 1781 erbte, fügte dem Garten eine neugotische Ruine hinzu. Ab 1805 diente Gusow den Mitgliedern des Hauses Schönburg als Jagd- und Sommersitz. Zwischen 1870 und 1873 erfolgte eine Neugestaltung des Schlosses im neugotischen Stil mit Tudor-Elementen, basierend auf Plänen, die Graf Heinrich von Schönburg-Hinterglauchau bereits 1847 in Auftrag gegeben hatte und die vom Landbaumeister Ferdinand Neubart umgesetzt wurden. Nach dem Tod des letzten Grafen im Jahr 1900 bewohnte dessen Witwe, Gräfin Frieda, das Schloss bis 1943.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Jörg Heldt
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 52.5722, 14.3463