Privatbesitz
Schloss Guggenthal

In der Gemeinde Koppl im Salzburger Land liegt Schloss Guggenthal am Fuße des Gaisberges. Ursprünglich ein Ansitz, später auch als Jagdschloss genutzt, reicht seine Geschichte bis ins Mittelalter zurück.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung des Weilers Guggenthal datiert auf das Jahr 1272. Im Jahr 1588 befand sich das Gut im Besitz von Andre und Maximilian Stainhauser. Nach dem Konkurs ihres Handelshauses erwarb 1627 der Salzburger Kaufmann Sebastian Stainperger das Anwesen. Seine Witwe Magdalena Taxin verkaufte es 1633 an Catharina Gräfin Lodron. Erzbischof Paris Lodron erwarb das Gut 1642 für die Lodron-Primogenitur und schenkte das neu erbaute Herrenhaus dem Bischof Johann Christoph von Chiemsee. Nachfolger Johann Graf Preysing veräußerte das Gut 1670 an Franz Carl Polito. Nach dessen Tod 1683 kam es zu einem Jurisdiktionsstreit, der die Zugehörigkeit Guggenthals zum Gericht Neuhaus bestätigte. Das Gut wurde danach an Bauern vergeben, bis es 1875 in den Besitz der Familie Hatschek überging, die es bis heute besitzt.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Schloss_Guggenthal.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 47.8187, 13.0986