Kulturelle Veranstaltungen
Schloss Grünsberg

In Altdorf bei Nürnberg-Grünsberg im Nürnberger Land befindet sich Schloss Grünsberg, eine Burganlage, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. Ursprünglich als Wehrbau konzipiert, wurde sie ab dem 16. Jahrhundert von Nürnberger Patrizierfamilien zu einem Landsitz umgestaltet.
Geschichte+
Die Ursprünge von Grünsberg liegen möglicherweise in einem Wehrturm aus der Zeit der Ungarneinfälle um 945. Vor 1231 wurde die befestigte Anlage auf Reichsgut errichtet und 1231 an Albertus Rindesmule de Nurnberch belehnt, der sich fortan Rindesmule de Grundisperc nannte. Nach dem Aussterben der Staufer ging das Reichslehen an Ludwig den Strengen über, doch die Burg verblieb bei den Rindsmaul. Im Jahr 1311 verpfändete Ludwig der Bayer die Burg an die Rindsmaul-Brüder. 1315 übertrug Ludwig das Pfandrecht an Ritter Seyfried Schweppermann, der ihm in der Schlacht von Gammelsdorf geholfen hatte. 1433 übernahmen die Freudenberger die Burg, die im Ersten Markgrafenkrieg beschädigt wurde. Nach den Truchsessen von Pommersfelden, die 1481 folgten, wurde die Burg im Landshuter Erbfolgekrieg von Nürnberger Truppen niedergebrannt und fiel 1504 an die Reichsstadt Nürnberg. Nach einer Verpachtung und Rückgabe erwarb die Patrizierfamilie Behaim 1529 das Anwesen, führte jedoch nur teilweise Erneuerungen durch. 1552 wurde die bereits als Ruine geltende Burg im Zweiten Markgrafenkrieg erneut beschädigt. Die Familie Oertel erwarb die Anlage 1556 und baute sie wieder auf, wobei die Hauptkemenate 1561 fertiggestellt wurde. Nachfolgend wechselten sich weitere Nürnberger Patrizierfamilien als Besitzer ab, darunter die Haller von Hallerstein und die Paumgartner von Holnstein. Unter Johann Paul III.
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Lage: 49.3714, 11.3272