Privatbesitz
Schloss Grünau

Nördlich von Ried in der Riedmark im oberösterreichischen Mühlviertel liegt Schloss Grünau. Das Anwesen, dessen Ursprünge bis ins 13. Jahrhundert zurückreichen, ist heute in Privatbesitz.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung GrÜnaus erfolgte um 1212, als Ortolph von Volkensdorf als Besitzer genannt wurde. Er übte die Gerichtsbarkeit zwischen Enns und Traun aus und war Lehnsherr des Schlosses, das jedoch nicht von den Volkensdorfern selbst bewohnt, sondern als Lehen vergeben wurde. Im Jahr 1437 trat Hans Laun von Hanstein als Eigentümer auf, der es an Hans Paltram veräußerte. Nach Paltrams Tod verkaufte seine Witwe das Anwesen 1468 an Ulrich von Paumgartner. 1483 folgte Magdalena Paternusterer, und durch Erbschaft gelangte Grünau in den Besitz von Wolfgang Tollinger. Um 1596 umfasste die Herrschaft lediglich zehn Untertanen. Eine weitere Erbschaft führte 1650 zu Erasmus Hack von Bornimb als neuem Eigentümer. Um 1700 erwarb Johann Baptist von Riesenfels das Schloss, und um 1774 war Ernst von Hackelsberg der Besitzer. Zwischen 1800 und 1903 kam es zu häufigen Besitzerwechseln, wobei 17 verschiedene Eigentümer innerhalb von 103 Jahren verzeichnet wurden. Im Jahr 1899 wurden Umbauten vorgenommen, bei denen der Turm ein neues Dach erhielt. Um 1936 ging das Gebäude an Martin Mayr über, dessen Nachkommen bis heute die Eigentümer sind.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ried_Riedmark_Gr%C3%BCnau.jpg
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Lage: 48.2814, 14.5286