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Schloss Großkühnau
Im Dessau-Wörlitzer Gartenreich liegt das Schloss Großkühnau, ein klassizistisches Bauwerk in Sachsen-Anhalt. Es wurde im späten 18. Jahrhundert erbaut und ist in eine Parklandschaft am Kühnauer See eingebettet, die den westlichen Abschluss des Gartenreiches bildet.
Geschichte+
Die Errichtung des Schlosses Großkühnau erfolgte im Jahr 1780. Bauherr war Prinz Albert Friedrich von Anhalt-Dessau, ein Sohn von Leopold II. Die Innenausstattung des Schlosses war ursprünglich schlicht gehalten, wobei der Festsaal im ersten Obergeschoss mit dekorativen Malereien versehen wurde. Das Schloss ist Teil des Dessau-Wörlitzer Gartenreiches, das unter der Regentschaft von Fürst Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts entstand. Ergänzt wird die Anlage durch den Kühnauer Park, der am Südufer des Kühnauer Sees und auf künstlichen Inseln angelegt wurde und Skulpturen sowie Kleinarchitekturen umfasst. Auch die zwischen 1828 und 1830 erbaute neoromanisch-byzantinische Kirche Großkühnau, die als erste ihrer Art in Deutschland gilt, wurde in die Gestaltung einbezogen.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Jörg Heldt
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Lage: 51.8540, 12.1801