Finanzamt
Schloss Griesbach
Im bayerischen Bad Griesbach im Rottal steht Schloss Griesbach. Ursprünglich eine Burg, dient es heute als Außenstelle des Finanzamtes Passau und prägt das Stadtbild.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung des Schlosses Griesbach datiert auf das Jahr 1076, vermutlich als Gründung der Grafen von Vornbach. Bereits 1078 wurde die Anlage im Investiturstreit von König Heinrich IV. zerstört, da die Vornbacher den Papst unterstützten. Nach ihrer Rückkehr aus dem ungarischen Exil um 1099 wurde die Burg wahrscheinlich wieder aufgebaut und Anfang des 12. Jahrhunderts an die Herren von Griesbach-Waxenberg vergeben, die den Besitz später allodisierten. Mit dem Aussterben dieser Familie um 1220 und dem bereits erfolgten Aussterben der Vornbacher Grafen 1158 sowie der Machtlosigkeit der Grafen von Andechs fiel das Erbe 1241 an den bayerischen Pfalzgrafen Rapoto II. von Ortenburg, der die Feste zu einem Verwaltungszentrum ausbaute. Nach einer Heirat ging Griesbach 1256 an Hartmann I. von Werdenberg über, der es 1260 an Herzog Heinrich XIII. verkaufte. Dieser richtete ein herzogliches Pfleggericht und ein Kastenamt ein. Zwischen 1460 und 1478 erfolgte ein Ausbau mit neuen Wehrmauern, Türmen und Torhäusern.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 48.4508, 13.1903