Kulturelle Veranstaltungen
Schloss Griebenow

Das Schloss Griebenow in Süderholz-Griebenow, Mecklenburg-Vorpommern, ist ein bemerkenswertes Zeugnis schwedischer Baukunst in Norddeutschland. Als Teil eines denkmalgeschützten Ensembles, das auch einen Gutspark und eine einzigartige Kirche umfasst, zieht es Besucher mit seiner Geschichte und Architektur in seinen Bann.
Geschichte+
Die Ursprünge des Gutes Griebenow reichen bis ins frühe 13. Jahrhundert zurück, als es nach 1219 vom Zisterzienserkloster Eldena gegründet und 1248 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Im 14. Jahrhundert ging der Besitz an verschiedene Lehnsnehmer über, darunter die Familie von Rausche, die im 15. Jahrhundert den gesamten Ort Griebenow ihr Eigen nannte. Nach dem Aussterben der Familie im Dreißigjährigen Krieg fiel das Gut an die schwedische Krone. 1648 wurde Gerdt Anthon von Keffenbrinck, später geadelt als Rehnskiöld, mit dem Gut belehnt. Er ließ zwischen 1648 und 1654 eine Familiengruft in der Schlosskapelle errichten, einem seltenen 15-seitigen Fachwerk-Zentralbau. Sein Sohn, Feldmarschall Carl Gustaf von Rehnskiöld, erbte das Gut erst 1702 und ließ das baufällige Schloss zwischen 1707 und 1709 neu errichten.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Griebenow,_Schloss_%282011-06-11%29_2_by_Klugschnacker_in_Wikipedia.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 54.0800, 13.2469