Das Schloss kann nicht besichtigt werden
Schloss Greifenstein

Schloss Greifenstein ist ein Ortsteil von Heiligenstadt in Oberfranken und gehört seit dem späten 17. Jahrhundert den Grafen von Stauffenberg.
Geschichte+
Die Ursprünge der Burg Greifenstein sind nicht vollständig geklärt. Erstmals urkundlich erwähnt wurde sie im Jahr 1172 im Zusammenhang mit Eberhard de Grifenstein aus dem Geschlecht der Schlüsselberger, die das Anwesen bis zu ihrem Aussterben im Jahr 1347 besaßen. Nach dem Erlöschen ihrer Nachfolger, der Herren von Streitberg im Jahr 1690, fiel das Lehen an das Hochstift Bamberg zurück. Im frühen 16. Jahrhundert erlitt die Burg Zerstörungen während des Bauernkriegs, wurde jedoch wiederaufgebaut. Als sie an das Hochstift Bamberg zurückfiel, befand sie sich in einem baufälligen Zustand. Fürstbischof Marquard Sebastian Schenk von Stauffenberg veranlasste daraufhin von 1691 bis 1693 eine Restaurierung und den Umbau zu einem Barockschloss unter der Leitung von Leonhard Dientzenhofer. Im selben Jahr erhielt der Fürstbischof die Burg als Lehen für seine Verdienste um das Bistum Bamberg, mit dem Recht der Weitergabe an Blutsverwandte. Nach dem Ende des Hochstifts Bamberg ging das Schloss in den Besitz der Familie Stauffenberg über, deren fränkischer Zweig es bis heute bewohnt. Die Familie, deren ursprünglicher Name Schenk von Stauffenberg ist, ist ein Adelsgeschlecht, das 1262 erstmals erwähnt wurde.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 49.8742, 11.1722