Privatbesitz
Schloss Gradisch

In der Ortschaft Gradisch südlich von Feldkirchen in Kärnten steht ein markanter Renaissancebau aus der Mitte des 16. Jahrhunderts: Schloss Gradisch. Es liegt auf etwa 670 Metern über dem Meeresspiegel.
Geschichte+
Die Ursprünge von Schloss Gradisch reichen möglicherweise bis zu einem mittelalterlichen Ansitz zurück, dessen Name „Gradisch“ auf einen ehemaligen Burgstall hindeutet. Dieser frühere Bau könnte nach dem Adelsgeschlecht der Paradeiser benannt gewesen sein, die ab 1192 als Ministeriale der Kärntner Herzöge belegt sind. Eine erste urkundliche Erwähnung eines Ansitzes der Familie erfolgte 1250, wobei unklar ist, ob es sich dabei um den heutigen Standort oder die Burg Prägrad handelte. Im 14. Jahrhundert verliert sich die Spur der Paradeiser. Im Jahr 1550 verlieh Ferdinand I. Georg von Neuhaus-Paradeiser den Burgfrieden für seinen neu errichteten Ansitz Gradisch. Eva Regina Paradeiser verkaufte das Schloss 1652 an Johann Freiherr von Platz.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Feldkirchen_Gradisch_1_Schloss_Gradisch_11062006_444.JPG
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 46.6850, 14.1206