Kulturzentrum
Schloss Goseck
Im Unstruttal in Sachsen-Anhalt liegt Schloss Goseck, eine ehemalige Burg- und Klosteranlage. Das Bauwerk ist heute ein Kulturzentrum und eine Station an der Straße der Romanik.
Geschichte+
Eine erste Burg in Goseck wurde zwischen 881 und 899 im Hersfelder Zehntverzeichnis erwähnt. Diese Burg diente als Stammsitz der sächsischen Pfalzgrafen. Im Jahr 1041 wurde die Anlage von den Söhnen des Pfalzgrafen Friedrich I. – Erzbischof Adalbert von Hamburg-Bremen sowie den Pfalzgrafen Dedo und Friedrich II. – abgerissen. An ihrer Stelle entstand ein Benediktinerkloster, das 1053 von Adalbert von Bremen geweiht wurde. Nach der Reformation erfolgte 1540 die Säkularisierung des Klosters und seine Umwandlung in ein Rittergut. Das Hauptgebäude erhielt fortan die Bezeichnung „Schloss“. Die Besitzerfamilien wechselten, darunter die von Altensee, von Königsmarck und von Pölnitz, die im Jahr 1609 die Klosterkirche zu einer Schlosskapelle umbauen ließen. Später folgten die Familien Pfitzner, von Eckhardt und von Brandenstein, bis 1840 Julius Graf von Zech-Burkersroda das Anwesen erwarb.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Jörg Heldt
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 51.1919, 11.8767