Museum
Schloss Glücksburg
In der thüringischen Stadt Römhild erhebt sich Schloss Glücksburg, ein historisches Bauwerk. Ursprünglich im Stil der Spätgotik errichtet, prägt es bis heute das Stadtbild und beherbergt ein Museum.
Geschichte+
Die Ursprünge von Schloss Glücksburg reichen bis ins Jahr 1465 zurück, als Graf Friedrich II. von Henneberg-Hartenberg den Bau initiierte, um seine Residenz von der Burg auf dem Hartenberg in die Stadt zu verlegen. Sein Sohn Graf Hermann VIII. vollendete das spätgotische Wohnschloss im Jahr 1491. Ein Brand im Jahr 1539 machte einen Neubau erforderlich, was die Henneberger Grafen finanziell belastete. Später wurde es zur Residenz der Grafen von Henneberg-Aschach-Römhild und diente von 1680 bis 1710 als Herzogssitz von Sachsen-Römhild. Nach der Enteignung im Jahr 1945 durch die Kommunisten wurde das Schloss vielseitig genutzt, unter anderem als Jugendwerkhof und Kaserne der Grenztruppen, bevor es seine heutige Bestimmung als Museum fand.
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Lage: 50.3977, 10.5404