Privatbesitz
Schloss Glücksbrunn

In Schweina im Wartburgkreis befindet sich Schloss Glücksbrunn, ein historisches Baudenkmal. Das im nordöstlichen Teil des Ortes gelegene Schloss wurde im frühen 18. Jahrhundert errichtet und diente einst als Nebensitz für eine Familie, die den regionalen Bergbau prägte.
Geschichte+
Die Errichtung von Schloss Glücksbrunn erfolgte im Jahr 1703 im Auftrag des kursächsischen Hofrates Johann Friedrich Trier, der in Dresden lebte. Trier hatte bereits 1701 durch den Erwerb von Berg- und Schmelzwerken den Bergbau in der Umgebung von Schweina wiederbelebt. Schon 1705 waren zwölf Schmelzhütten und über hundert Bergwerksschächte in Betrieb, wobei die Nachfrage nach Kobalt-Mineralien zusätzliche Gewinne einbrachte. Das Schloss diente der Familie Trier als Nebenwohnsitz. Um 1780 ging der Kupferanteil der Geschäfte zurück, doch der Kobalt-Verkauf blieb profitabel. Die Triers trennten sich 1783 von ihrem Unternehmen und veräußerten auch das Schloss an Herzog Ernst II. von Gotha. Das Schloss blieb zunächst Sitz der Glücksbrunner Gewerkschaft, die den Betrieb der Hütten und Bergwerke leitete. Als 1818 die Sachsen-Meininger Kammer den maroden Betrieb übernahm, wurde Schloss Glücksbrunn an einen Langensalzaer Textilunternehmer verkauft.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 50.8291, 10.3445