Hauptschule
Schloss Gjaidhof

In Dobl, Steiermark, steht das Schloss Gjaidhof, heute eine private Hauptschule. Es war ein Jagdsitz und strategischer Punkt.
Geschichte+
Die Ursprünge des Schlosses Gjaidhof reichen bis ins 13. Jahrhundert zurück, als es kurz nach 1222 von Leopold VI. als Wehrhof mit einfachem Turm errichtet wurde. Es diente als Jagdsitz und zur Überwachung des Kaiserwaldes sowie der Straße nach Graz. Eine um 1222 hinzugefügte Kapelle entwickelte sich später zur Dobler Pfarrkirche. Zwischen 1240 und 1242 nutzte Friedrich II. den Hof für Jagdausflüge. Nach seinem Tod ging der Besitz an seine Nichte Gertrud über, deren Tochter Agnes und Gatte Ulrich Graf von Heunburg ihn 1279 an König Rudolf I. verkauften. Während des steirischen Adelsaufstands 1292 wurde das Anwesen verwüstet, nach der Niederschlagung des Aufstands jedoch wieder aufgebaut. Im 14. Jahrhundert etablierte sich der Name „Gjaidhof“, und das Gut wurde von landesfürstlichen Jägermeistern der Habsburger verwaltet. 1469 wurde es im Zuge der Baumkircherfehde geplündert, aber erneut instand gesetzt und 1480 erstmals als Schloss bezeichnet. Kaiser Friedrich III. ließ Fischteiche anlegen. Nach einem Türkeneinfall 1532 war eine Sanierung nötig. König Ferdinand I. residierte 1536 hier.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Dobl_Gjaidhof_CIMG0689.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 46.9475, 15.3770