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Schloss Gifhorn
Das Schloss Gifhorn, eine Anlage der Weserrenaissance, wurde zwischen 1525 und 1581 errichtet. Ursprünglich als Festung konzipiert, die nie eingenommen wurde, dient es heute als kultureller Mittelpunkt und Verwaltungssitz.
Geschichte+
Die Ursprünge des heutigen Schlosses liegen in einer Wasserburg, die bereits um das Jahr 1000 existierte und 1296 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Diese Vorgängeranlage wurde 1519 während der Hildesheimer Stiftsfehde zerstört. Der Neubau des Schlosses Gifhorn begann 1525 unter den Herzögen Ernst dem Bekenner und Otto von Braunschweig-Lüneburg. Herzog Franz von Braunschweig-Lüneburg machte das Schloss ab 1539 zu seiner Residenz und baute es aus, doch nach seinem Tod 1549 endete diese kurze Ära als Herzogtumssitz. Das Schloss diente fortan als Amtssitz und gelegentliche Unterkunft für fürstliche Jagdgesellschaften.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Jörg Heldt
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Lage: 52.4896, 10.5471