Kulturelle Veranstaltungen
Schloss Gereuth

Der Ortsteil Gereuth von Untermerzbach im Landkreis Haßberge in Bayern wird von Schloss Gereuth, einem Barockschloss, geprägt. Als ehemaliges Wasserschloss bildet es zusammen mit der gleichzeitigen Pfarrkirche, einem Gasthaus und einem älteren Wirtschaftsgebäude ein Ensemble, das die frühere Adelskultur widerspiegelt.
Geschichte+
Die Ursprünge des Dorfes Gereuth reichen bis ins Jahr 1300 zurück, wobei die Herren von Memmelsdorf als erste Besitzer urkundlich erwähnt wurden. Ab 1317 wechselten die Lehensnehmer des Hochstifts Würzburg mehrfach, darunter die Familien von Stein zu Lichtenstein und von Tünfeldt, gefolgt von den Herren von Schaumberg ab 1566. Im Zuge der Reformation lösten sich viele Ritter in den Haßbergen von kirchlicher Abhängigkeit und traten zum evangelischen Glauben über. In dieser Zeit entstand in Gereuth, das damals Schaumbergsgereuth hieß, ein erster Schlossbau der Herren von Lichtenstein, dessen Fundamente unter der heutigen Wirtsscheune erhalten sind. Im Jahr 1604 wurde der langgestreckte Wirtschaftsbau, bekannt als „Altes Schloss“, errichtet. Die Freiherren von Hendrich erwarben Gereuth 1696/97, verkauften es jedoch bald an Graf Christoph Ernst Fuchs von Bimbach und Dornheim, der es 1705 an seinen Schwager, Fürstbischof Johann Philipp von Greiffenclau-Vollraths, weitergab.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Reinhold Schulz
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 50.1253, 10.8195