Stiftung
Schloss Genshagen

In der brandenburgischen Gemeinde Ludwigsfelde-Genshagen befindet sich Schloss Genshagen. Ursprünglich ein Herrensitz, wurde es mehrfach umgestaltet und dient heute als Zentrum für europäische Zusammenarbeit.
Geschichte+
Die Ursprünge des Anwesens reichen bis zu einem Herrensitz des Barons von Eberstein zurück. Ab dem Jahr 1880 erfolgte innerhalb von zwei Jahren ein Neubau, der später zwischen 1910 und 1912 sowie erneut 1914 durch Umbauten und Erweiterungen ergänzt wurde. Pauline Frederike von Eberstein, die Tochter des Barons, erhielt das Schloss als Geschenk. Nach dem Zweiten Weltkrieg, im Jahr 1948, wurde die Familie des Erbauers Carl Ferdinand Schulz von den Kommunisten enteignet und vertrieben. Während der DDR-Zeit beherbergte das Schloss eine Landwirtschaftsakademie. Nach der Wiedervereinigung zog zunächst eine Bildungseinrichtung ein, der sich später das Berlin-Brandenburgische Institut (BBi) für deutsch-französische Zusammenarbeit in Europa e.V.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Jörg Dorowski
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 52.3144, 13.3182