Evangelischen Internatsschule
Schloss Gaienhofen

Auf der Halbinsel Höri am Bodensee steht Schloss Gaienhofen, eine Anlage mit Wurzeln im Hochmittelalter. Ursprünglich als Burg erbaut, ist es heute ein Bildungszentrum.
Geschichte+
Die Ursprünge des Schlosses Gaienhofen reichen bis ins Hochmittelalter zurück, als es für den Konstanzer Bischof Gebhard III. von Zähringen als Jagdbesitz errichtet wurde. Eine erste urkundliche Erwähnung findet sich im Jahr 1295, als die Burg im Besitz der Herren von Klingenberg war. Im Jahr 1311 ging sie in den Besitz des Bistums Konstanz über, das sie bis ins 16. Jahrhundert hinein mehrfach verpfändete. Im 15. Jahrhundert diente die Burg als Sitz bischöflicher Vögte und Obervögte. Im Jahr 1417 ereignete sich ein tragisches Ereignis, als Michael, der Sohn Konrads von Reischach, auf den Treppen des Schlosses ermordet wurde. Die Burg war mehrfach Schauplatz kriegerischer Auseinandersetzungen, so im Schweizerkrieg 1499, im Bauernkrieg 1524/25 und im Dreißigjährigen Krieg. Um 1700 erfolgte unter Fürstbischof Marquard Rudolf von Rodt der Umbau der Burg zu einem barocken Schloss. Nach der Säkularisation im Jahr 1803 fiel das Schloss an die Markgrafschaft Baden.
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Lage: 47.6797, 8.9813