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Schloss Fürstenberg

Das Schloss Fürstenberg ist ein Barockbau mit Rokoko-Elementen in der brandenburgischen Stadt Fürstenberg/Havel. Es steht auf einer Insel nördlich des historischen Stadtkerns und diente einst als Witwensitz für eine mecklenburgische Herzogin.
Geschichte+
Die Errichtung des Schlosses erfolgte zwischen 1741 und 1752 im Auftrag von Herzog Adolf Friedrich III. von Mecklenburg-Strelitz. Es war als Witwensitz für seine Gemahlin Dorothea Sophie gedacht. Die Bauleitung oblag dem Hofbaumeister Christoph Julius Löwe. Für den Bau mussten 1741 auf der Insel vorhandene Mühlen weichen, die an anderer Stelle wiederaufgebaut wurden. Bereits 1750 war ein Großteil des Schlosses fertiggestellt, sodass Teile des herzoglichen Gefolges einziehen konnten. Nach dem Tod ihres Mannes im Jahr 1752 bewohnte Dorothea Sophie das Schloss bis zu ihrem Ableben 1765. Anschließend diente es pensionierten herzoglichen Beamten als Wohnsitz. Nach einem Brand der Stadtkirche im Jahr 1807 fanden Gottesdienste für 41 Jahre im Schlosssaal statt. Im Jahr 1910 erwarb die Stadt Fürstenberg das Anwesen.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Jörg Dorowski
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Lage: 53.1876, 13.1449