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Schloss Fürstenau

Eine einstige Landesburg des Fürstbistums Osnabrück, Schloss Fürstenau, wurde ursprünglich im 14. Jahrhundert gegründet. Es wandelte sich von einer Festung zu einer Residenz und dient heute als Verwaltungssitz der Stadt und Samtgemeinde Fürstenau.
Geschichte+
Die Geschichte des Schlosses Fürstenau beginnt mit früheren Befestigungen. Eine erste Burg Fürstenberg ist nur dem Namen nach bekannt. Eine weitere Anlage, um 1300 von Fürstbischof Ludwig von Ravensberg bei Settrup errichtet, diente als Stützpunkt, führte jedoch zu Konflikten mit dem Grafen von Tecklenburg-Ibbenbüren und wurde nach der Schlacht auf dem Haler Feld 1308 geschleift. Um 1335 entstand unter Fürstbischof Gottfried von Arnsberg die Stiftsburg, aus deren Vorburg sich der Ort Fürstenau entwickelte, der 1402 das Weichbildrecht erhielt. Nach kriegerischen Auseinandersetzungen ließ Bischof Konrad III. von Diepholz die Burg mit Wällen und Gräben verstärken. Konrad IV. von Rietberg und Erich von Braunschweig-Grubenhagen erweiterten die Anlage um zusätzliche Gebäude. Unter Johann IV. von Hoya, der Fürstenau zur dauerhaften Residenz erhob und 1556 zur Hauptfestung des Fürstbistums erklärte, wurden die Festungswerke weiter ausgebaut und Gärten angelegt.
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Lage: 52.5162, 7.6728