Privatbesitz
Schloss Fürfeld
Schloss Fürfeld in Bad Rappenau-Fürfeld im Landkreis Heilbronn, Baden-Württemberg, ist ein Beispiel für die Entwicklung einer mittelalterlichen Burg zu einem repräsentativen Schloss. Seine heutige Gestalt erhielt es hauptsächlich im 16. und frühen 18. Jahrhundert.
Geschichte+
Die Ursprünge von Schloss Fürfeld reichen bis ins Mittelalter zurück, wobei eine erste Erwähnung eines Hofes in Fürfeld aus dem Jahr 1288 stammt. Bereits 1380 wurde der Ort als Stadt mit Burg bezeichnet, deren Anlage vermutlich auf die Stauferzeit im 12. und 13. Jahrhundert zurückgeht. Die Herren von Fürfeld waren die ersten bekannten Besitzer, gefolgt von den Herren von Helmstatt, die ab 1427 mit der Anlage belehnt wurden und diese ausbauten. Unter Philipp von Gemmingen, der Fürfeld 1516 erwarb, erfolgte ein weiterer Ausbau, der durch Bauinschriften und Wappen belegt ist. Das Schloss wurde 1693 im Pfälzischen Erbfolgekrieg zerstört und ab 1706 unter Johann Dietrich von Gemmingen wieder aufgebaut. Trotz finanzieller Schwierigkeiten und Verpfändungen, die zur Zwangsverwaltung führten, blieb das Schloss im Besitz der Familie von Gemmingen. Im Zweiten Weltkrieg blieb Fürfeld von Zerstörungen verschont, diente jedoch nach Kriegsende als Unterkunft für amerikanische Truppen und Zivilisten.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Fuerfeld-schloss-2012-3.JPG
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Lage: 49.2086, 9.0596