Privatbesitz
Schloss Fürberg

Am Fuße des Kapuzinerbergs in Salzburg, Österreich, liegt Schloss Fürberg. Es vereint zwei ursprünglich separate Anwesen.
Geschichte+
Die frühesten Erwähnungen eines „Prädium Fürberg“ datieren auf das Jahr 1316, als es dem Stift St. Peter als Erbrecht verliehen wurde. 1360 ging dieses Landgut an den Salzburger Bürger Fritz Zchamlin. Das Schloss Fürberg selbst wurde 1323 erstmals urkundlich erwähnt und diente ursprünglich als Residenz für einen Domherrn. 1490 war es als „Neydeck in Pyrglan circa Imberg“ bekannt, da es sich im Besitz des Gregorius Neydeck befand. Im Jahr 1624 erwarb Wolfgang Feyertag das „Prädium Fürberg“, und nach seiner Familie wurde ein Flügel des Schlosses später als Feyertagsstöckl bezeichnet. Franz Feyertag von Oberhausen vereinigte 1670 die beiden Besitzungen, das Gut Neydeck und das Prädium Fürberg. Er ließ das heutige Schloss auf den Fundamenten eines bestehenden Bauernhauses errichten. Die Familie Feyertag prägte den Besitz über 250 Jahre, verlor ihn jedoch Ende des 18. Jahrhunderts durch Erbteilungen.
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Lage: 47.8035, 13.0626