Museum
Schloss Friedrichstein (Bad Wildungen)

In Bad Wildungen, Nordhessen, steht Schloss Friedrichstein. Ursprünglich eine gotische Burg, wurde es zu einem Barockschloss umgestaltet und dient heute als Museum und Restaurant.
Geschichte+
Die Ursprünge des Schlosses reichen bis ins Jahr 1200 zurück, als Graf Friedrich von Thüringen eine gotische Burg auf dem Berg errichten ließ. Diese diente als Verwaltungs- und Gerichtssitz. Im Jahr 1260 ging die Anlage in den Besitz der Grafen von Waldeck über. Graf Josias II. von Waldeck begann 1663 mit dem Umbau zur Barockresidenz, inspiriert von französisch-barocken Vorbildern. Bis zu seinem Tod 1669 wurden der Westflügel und der Hauptbau fertiggestellt. Ein rustiziertes Portal mit Wappen und ein barockes Treppenhaus entstanden. Seine Witwe ließ 1678 einen älteren Flügel abreißen und einen neuen Torflügel errichten, wobei der mittelalterliche Rundturm erhalten blieb. Graf Friedrich Anton Ulrich von Waldeck, der dem Schloss seinen heutigen Namen gab, vollendete den Bau zwischen 1707 und 1714. Er ließ den Südflügel mit Terrasse und die beiden kleineren Seitenflügel errichten und integrierte dabei Eindrücke seiner Reisen. Meister Andrea Gallasini und Carlo Ludovico Castelli schufen von 1715 bis 1719 die Stuckaturen und Deckenmalereien im Großen Festsaal. Später folgten Rokokodekorationen von Markus Christoph Krau und Supraporten von Johann Valentin Tischbein.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 51.1242, 9.1281