Privatbesitz
Schloss Freyenthurn

Im Westen von Klagenfurt am Wörthersee erhebt sich Schloss Freyenthurn am Südhang des Falkenbergs. Ursprünglich im Renaissancestil erbaut, erhielt es Ende des 19. Jahrhunderts seine Gestalt mit Erkern und Türmen im Tudorstil.
Geschichte+
Die Ursprünge von Schloss Freyenthurn reichen bis ins Jahr 1541 zurück, als Hans Angerer, der Hofzahlmeister König Ferdinands I., den turmartigen Ansitz im burgartigen Renaissancestil errichten ließ. Angerer durfte daraufhin das Prädikat „zu Freyenthurn“ seinem Namen hinzufügen. Ende des 16. Jahrhunderts ging es an Sebaldus Feulner, der sich fortan Sebald von Staudach nach Freyenthurn nannte. 1670 erwarb Reichsgraf Johann Wilhelm Attems das Anwesen. Weitere Besitzer waren Johann Andreas Sauer Graf von Ankenstein, Michael von Thalheim und Andreas Lorenz von Vierengl. Von 1743 bis 1815 befand sich das Schloss im Besitz der Grafen Grotta von Grottenegg.
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Lage: 46.6257, 14.2571