Privatbesitz
Schloss Freizell

Ein historischer Edelsitz am linken Donauufer in Oberösterreich ist Schloss Freizell, auch bekannt als Freizeller Schlössel. Es liegt auf einer Anhöhe nahe der Schlögener Schlinge und reicht bis ins Spätmittelalter zurück.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung von Freizell datiert auf das Jahr 1443, als es unter der Lehnsherrschaft Passaus stand. Ursprünglich im Besitz von Ulrich von Starhemberg, ging das Schloss später an die Herren von Marsbach über. Im 16. Jahrhundert zählte Freizell zu den Lehen der Grafen zu Neuhaus und im 17. Jahrhundert zu denen der Familie Tattenbach. 1659 war das Schloss Schauplatz eines Raubmordes an Johann Christoph Freiherr von Tattenbach. Im 19. Jahrhundert verfiel das Schlösschen zusehends und diente während der Kriegsjahre als Versteck für Wertgegenstände der Bevölkerung.
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Lage: 48.4477, 13.8329