Museum
Schloss Freistadt

Das Schloss Freistadt ist ein historisches Bauwerk im oberösterreichischen Mühlviertel. Ursprünglich zur Verstärkung der städtischen Verteidigungsanlagen errichtet, beherbergt es heute ein Museum und ist ein Wahrzeichen der Stadt Freistadt.
Geschichte+
Die Errichtung des Schlosses Freistadt begann im Jahr 1363 auf Geheiß von Herzog Rudolf IV. dem Stifter. Der Bau, der auch einen Bergfried umfasste, wurde durch eine spezielle Steuer auf alle Besitzungen im Landgericht Freistadt finanziert. Nach Rudolfs Tod im Jahr 1365 führten seine Brüder Leopold und Albrecht das Projekt fort, das schließlich 1397/98 abgeschlossen wurde. Das neue Schloss ersetzte den älteren „Altenhof“ in der Salzgasse und diente fortan als administratives Zentrum der Herrschaft Freistadt sowie als Unterkunft für die Pfleger. Im 15. Jahrhundert bewährte sich das Schloss während der Hussitenkriege und Grenzfehden als Bollwerk. Umbauten prägten das 16. Jahrhundert, darunter der Neubau des Südtrakts nach Plänen von Baumeistern wie Antonio Cerisora. Nur einmal, im Jahr 1626, wurde das Schloss von aufständischen Bauern geplündert. Das Schloss wechselte mehrfach den Besitzer, oft als Pfandobjekt der Habsburger. 1798 erwarb die Stadt Freistadt das Schloss.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Schloss_Freistadt_3.jpg?uselang=de
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 48.5125, 14.5064