Schloss/BurgBad Freienwalde

Schloss Freienwalde

Schloss Freienwalde

Kulturelle Veranstaltungen

In Bad Freienwalde, Brandenburg, steht Schloss Freienwalde, ein klassizistisches Bauwerk. Es war einst der Sommersitz der preußischen Königin Friederike Luise. Später prägte der Industrielle und Politiker Walther Rathenau seine Geschichte, bevor es zu einer Gedenkstätte wurde.

Geschichte+

Die Ursprünge des Schlosses reichen bis ins späte 18. Jahrhundert zurück, als Königin Friederike Luise, Gemahlin Friedrich Wilhelms II., Pläne für ein Sommerpalais auf dem Apothekerberg in Auftrag gab. Der Maurermeister Anton Hilke erarbeitete die ersten Entwürfe, die 1798 von David Gilly überarbeitet wurden. Bereits 1799 waren die Bauarbeiten weitgehend abgeschlossen. Nach dem Tod der Königin im Jahr 1805 stand das Schloss leer. 1822 wurde der Park von Peter Joseph Lenné neu gestaltet. Ende der 1820er Jahre bewohnte der polnische Großfürst Anton Heinrich Radziwill das Schloss für mehrere Sommer, wobei es renoviert wurde und die Fassade Pilaster erhielt. 1834 verstarb dort seine Tochter Elisa Radziwill. 1909 erwarb Walther Rathenau das Schloss. Er ließ es nach Plänen von Johannes Kraaz umbauen, wobei ein halbrunder Balkon an der Nordseite entstand.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Jörg Heldt

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 52.7840, 14.0315