Privatbesitz
Schloss Frauenstein

In Mining-Frauenstein, Oberösterreich, steht Schloss Frauenstein. Ursprünglich eine mittelalterliche Burg, wurde es mehrfach umgestaltet und erweitert, wobei es seine Präsenz am Inn bewahrte.
Geschichte+
Die Ursprünge von Frauenstein reichen weit zurück, wie keltische Gräberfunde aus dem Jahr 1905 und ein römischer Wachturm belegen, der die damalige Landungsstelle am schiffbaren Inn sicherte. Im 10. Jahrhundert, während der Ungarneinfälle, ließ Gregor von Pogen hier eine Burg errichten. Später ging der Besitz an die Grafen von Ering über. Zwischen 1296 und 1377 war die Burg an die Grafen von Hals verpfändet. Im Jahr 1400 erwarb Ritter Wilhelm von Fraunhofen die Anlage, baute sie um und benannte sie in Frauenstein um. Herzog Heinrich der Reiche von Niederbayern-Landshut kaufte das Schloss 1435 und vereinigte es mit der Herrschaft Ering. Nach Plünderungen im Niederbayerischen Erbfolgekrieg verkaufte der Herzog Frauenstein 1508 an die Familie Paumgartner, die bis 1885 Eigentümer blieb und die Burg zwischen 1508 und 1519 teilweise neu aufbauen ließ. Im Jahr 1807 wurde ein Teil der Burg abgetragen und ein Herrenhaus errichtet. Seit 1883 ist das Schloss im Besitz der Familie von Venningen. In den Jahren 1939 bis 1942 führte der Bau des Kraftwerks Ering-Frauenstein zu einer Aufstauung des Inns, was die ursprüngliche Lage der Burg auf einem Felsen über dem Fluss veränderte. Ab 1999 pachtete der Verein „Lebenswertes Frauenstein“ das Schloss und begann mit Revitalisierungs- und Renovierungsarbeiten.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://www.wehrbauten.at
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 48.2880, 13.1618