Kulturzentrum
Schloss Feldegg

Im oberösterreichischen Pram-Feldegg steht Schloss Feldegg, heute ein Kulturzentrum. Ursprünglich als Wasserburg konzipiert, präsentiert es sich heute als Vierkantbau.
Geschichte+
Die Ursprünge von Schloss Feldegg reichen bis ins Mittelalter zurück, wobei ein Vorgängerbau vermutlich auf einer Insel im heutigen Schlossteich stand. Die Familie Pilch, die sich ab 1442 nach Feldegg benannte, errichtete eine zweite Burganlage nördlich des heutigen Schlosses. Nach dem Aussterben der Pilch im Mannesstamm ging der Besitz durch Heirat an Caspar von Retschan über. Sein Enkel Christoph Abraham von Retschan ließ das heutige Schloss zwischen 1589 und 1594 neu errichten. Nach seinem Tod wechselte Feldegg mehrfach den Besitzer, darunter die Familien Hochberg und Pranckh. Im Jahr 1713 erwarb Johann Achaz Wiellinger von der Au das Schloss. Ein Brand im Jahr 1811 zerstörte Teile des Schlosses, darunter das Dachgeschoss und den Zwiebelturm. Im 19. Jahrhundert folgten zahlreiche Besitzerwechsel. Anfang des 20. Jahrhunderts drohte der Abriss, doch der Kunsthistoriker Karl Alfred Walcher von Molthein rettete das Schloss ab 1917 durch Renovierungen. Nach dem Zweiten Weltkrieg, den das Schloss unbeschadet überstand, erwarb Georg Hanreich 1964 den Besitz und begann mit dessen Revitalisierung. Sein Sohn Bernhard Hanreich übernahm 2002 einen Teil des Schlosses.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Schloss_Feldegg_-_Ostseite.jpg?uselang=de
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 48.2383, 13.5943