Schloss/BurgFechenbach

Schloss Fechenbach

Schloss Fechenbach

Tagungszentrum

Das Schloss Fechenbach wurde 1754 vom Würzburger Hof- und Dombaumeister Johann Michael Fischer als Adelssitz der Freiherren von Reigersberg, später der Freiherren von Bethmann, erbaut. In der Übergangszeit zwischen Fürstbischof Carl Philipp von Greiffenclau 1749 – 1754 und Fürstbischof Adam Friedrich Graf von Seinsheim 1755 – 1779 wird das Lehen der Reigersberger strittig, so dass „die Familie in große finanzielle Not geriet“. Daher wurden die Decken und der Dachstuhl des Schlosses Fechenbach mit minderwertigem Fichtenholz gebaut und das Schloss blieb ein Rohbau, d.h. die Fassade bleibt ohne Außenputz und der Innenausbau wurde einfach und ärmlich ausgeführt. 1941 kaufte schließlich die Familie Wissler das Schloss.

Im Juli 1945 wurde das Schloss vom Landratsamt Miltenberg im Auftrag der US-Militärregierung beschlagnahmt und als Waisenhaus des Johanniszweigvereins Aschaffenburg eingerichtet. Eine längerfristige Nutzung z.B. durch eine Schenkung an den Verein scheiterte, weil die Holzzwischendecken nicht den Brandschutzauflagen genügten. So stand das Gebäude seit 1954 leer und war fortschreitend in seiner Bausubstanz gefährdet. Der fortschreitende Verfall der Ruine Collenburg konnte durch Sicherungsmaßnahmen in den 1980er Jahren aufgehalten werden. Eine Nutzung ähnlich der ihrer Schwesterburgen in Klingenberg (Theaterfestspiele) und Stadtprozelten (Besucherburg) wurde nicht angestrebt. 2005 – 2007 wurde die Ruine grundlegend stabilisiert und nach dem Vorbild des Ursprungsbaus teilrestauriert.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 49.7707, 9.3384