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Museum
Schloss Fallersleben
Schloss Fallersleben in Wolfsburg bildet zusammen mit der Michaeliskirche und dem Alten Brauhaus ein Ensemble. Ursprünglich als Wasserschloss konzipiert, sind heute noch rekonstruierte Elemente seiner einstigen Gestalt zu sehen.
Geschichte+
Die Ursprünge des Schlosses reichen bis ins frühe 16. Jahrhundert zurück. Nach der Zerstörung einer Vorgängeranlage während der Hildesheimer Stiftsfehde zwischen 1518 und 1523 begann der Bau des heutigen Schlosses. Herzog Franz von Braunschweig und Lüneburg, der auch Bauherr von Schloss Gifhorn war, initiierte den Bau zwischen 1520 und 1551. Er verstarb jedoch vor der Fertigstellung. Seine Witwe, Klara von Sachsen-Lauenburg, übernahm das Schloss als Witwensitz und vollendete den Bau im Jahr 1551. Sie lebte über 27 Jahre in Fallersleben und prägte die Entwicklung des Ortes maßgeblich. Ursprünglich in U-Form angelegt und von einem breiten Wassergraben umgeben, verlor das Schloss seinen Charakter als Wasserschloss, bis archäologische Grabungen 1998 Teile des Grabens und einer Brücke rekonstruierten. Von den einst drei Flügeln ist heute nur noch der Westflügel mit einem Treppenturm erhalten. Nach dem Tod Klaras wurde das Schloss von Drosten verwaltet und diente ab Mitte des 17. Jahrhunderts nicht mehr als herzoglicher Wohnsitz, sondern als Amtssitz für staatliche Behörden, darunter das Finanzamt und das Amtsgericht. Zwischen 2001 und 2003 wurde das Schloss denkmalgerecht saniert.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Jörg Heldt
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 52.4171, 10.7165