Privatbesitz
Schloss Erb

Schloss Erb, ein Bauwerk im oberösterreichischen Lengau-Untererb, dessen Ursprünge bis ins Mittelalter zurückreichen, ist ein Adelssitz. Einst ein bayerisches Lehen, stammt die Architektur hauptsächlich aus dem 17. Jahrhundert.
Geschichte+
Die Anfänge von Schloss Erb werden um 1150 vermutet, wobei die ursprünglichen Erbauer unbekannt sind. Nach einem Umbau im Jahr 1365 wurde es erstmals als Schloss im Friedberger Urbar erwähnt. Im Jahr 1483 befand es sich im Besitz von Alexius Rainer zu Erb und Teichstätt, und die Familie Rainer hielt das Schloss bis 1608. In diesem Jahr verlieh Herzog Max I. von Bayern das Lehen an Sophia von Lerchenfeld, die Witwe des Freiherrn Albrecht von Lerchenfeld. Ihre Tochter Anna Violante brachte das Gut später in ihre Ehe mit Lorenz von Alt- und Neufrauenhofen ein. Im Jahr 1650 wurde die Schlosskapelle errichtet und dem Fest „Maria Hilf“ geweiht. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts waren die Freiherren von Frauenhofen die Eigentümer, bevor das Schloss in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts durch Heirat an die Grafen von Törring überging. Nach der Allodialisierung im Jahr 1815 wechselte Erb mehrfach den Besitzer, darunter Heinrich Edler von Bohn und die Familie Berner. Zwischen 1924 und 1939 diente es der Glashütte Schneegattern als Arbeiterunterkunft und verfiel zusehends, bis Baron Achim Haebler 1939 mit der Instandsetzung begann. Heute ist das Schloss in Privatbesitz.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Schloss_Erb.jpg
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Lage: 48.0176, 13.2589