Das Schloss kann besichtigt werden
Museum
Schloss Engers
Das spätbarocke Schloss Engers liegt direkt am Rhein im Neuwieder Stadtteil Engers in Rheinland-Pfalz.
Geschichte+
Die Ursprünge des heutigen Schlosses reichen bis ins Jahr 1371 zurück, als Erzbischof Kuno von Falkenstein die Stadt Engers erwarb und die Burg Kunostein am Rheinufer errichten ließ. Diese Burg diente später unter seinem Nachfolger Werner von Falkenstein als Zollstation. Im Jahr 1757 beschloss der Trierer Erzbischof und Kurfürst Johann Philipp von Walderdorff, die alte Burg zu modernisieren. Bereits 1758 änderte er seine Pläne und ließ die Burg abreißen, um Platz für ein neues Schloss zu schaffen. Zwischen 1759 und 1764 entstand nach Entwürfen des Architekten Johannes Seiz das heutige spätbarocke Schloss Engers, das mit der Beteiligung von Künstlern wie Michael Eytel, Januarius Zick und Ferdinand Dietz ausgestattet wurde. Nach dem Ende des Kurfürstentums wurde das Schloss 1803 dem Fürsten zu Nassau-Weilburg zugewiesen und diente später von 1862 bis 1914 als preußische Kriegsschule.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Engers_Castle_from_SouthEast.JPG?uselang=de
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 50.4225, 7.5436