Schloss/BurgMarkt Einersheim

Schloss Einersheim

Schloss Einersheim

Privatbesitz

Das Schloss Einersheim (auch Schloss Markt Einersheim) ist ein ehemaliger Adelssitz in Markt Einersheim im unterfränkischen Landkreis Kitzingen. Es liegt inmitten des Ortes an der Rechteren-Von-Limpurg-Straße.

Der ursprüngliche Stammsitz der Grafen von Limpurg-Speckfeld war die Burg Speckfeld, die heute eine Ruine auf dem Schlossberg nordöstlich von Markt Einersheims ist. In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts wurde dieser Sitz aufgegeben und Schenk Vollrath von Limpurg-Speckfeld verlegte die Residenz in den Ort. Zunächst entstand der rückwärtige Fachwerkbau, der noch existiert. Nach 1693 saßen dort die Grafen von Rechteren-Limpurg-Speckfeld. Veränderungen gab es erst im 19. Jahrhundert, als 1859 die Gebäude teilweise abgebrochen wurden. Es entstand ein Neubau an der Hauptstraße im Stile der Neugotik. Im Deutsch-Französischen Krieg 1870 ließ Graf Franz-Ludwig dort ein Lazarett einrichten. Diese Nutzung als Hospital wurde von den Nachfolgern im Ersten und Zweiten Weltkrieg fortgeführt. Im Jahr 1960 endete die Zeit der Grafen von Limpurg-Speckfeld. Die Anlage wurde an den Gipsfabrikanten Nikolaus Knauf veräußert. Er ließ das Schloss umfassend restaurieren und die fehlenden Möbel ergänzen. Heute ist das Schloss in privaten Händen, eine Besichtigung, auch der weiträumigen Gartenanlage, ist deshalb nicht möglich. Das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege ordnet den Bau als Baudenkmal ein. Die Überreste der Vorgängerbebauung im Boden werden als Bodendenkmal geführt. Das Schloss Einersheim ist Teil des Ensembles Ortskern Markt Einersheim.

Beschreibung+

Das Schloss besteht aus mehreren Trakten und wird im Norden und Westen von einem Park mit Rosengarten eingerahmt.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Mobile Geschichte

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Lage: 49.6874, 10.2916