Landesberufsschule
Schloss Eibiswald

In der Marktgemeinde Eibiswald in der Steiermark steht das Schloss Eibiswald, ein Bauwerk, dessen Geschichte bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht. Ursprünglich eine Burg zur Sicherung der Straße zum Radlpass, ist es heute ein Renaissanceschloss und beherbergt eine Landesberufsschule.
Geschichte+
Die Ursprünge des Schlosses Eibiswald liegen in einer um 1170 errichteten Burg, die vermutlich den Herren von Mureck gehörte. Diese Anlage löste eine ältere Befestigung am Turmbauerkogel ab, deren Baumaterial später für den Ausbau von Eibiswald genutzt wurde. Die erste urkundliche Erwähnung des Sitzes erfolgte 1255, als er an Herbort von Füllenstein verliehen wurde. Die Herrschaft wechselte häufig, unter anderem an die Wildoner, die Herren von Wilthausen und Rudolf von Wallsee. Während der Walseer Fehde wurde die Burg gestürmt und 1464 an Kaiser Friedrich III. verkauft. Nach einem Brand im Jahr 1572 wurde die zerstörte Burg von Wilhelm von Eibiswald zu einem Renaissanceschloss umgebaut. Nach seinem Tod ging das Schloss erneut an die Landesfürsten und durchlief weitere Besitzerwechsel, darunter die Familien Mörsperg, Schrottenbach und Purgay. 1890 erwarb der Vinzenzverein das Schloss und richtete ein Knabeninternat ein. Seit 1953 dient es als Landesberufsschule.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Eibiswald_Schloss.jpg
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Lage: 46.6841, 15.2437