Privatbesitz
Schloss Ehrenberg
In Ehrenberg nahe Altenburg steht Schloss Ehrenberg, ein Beispiel für die Architektur des späten 19. Jahrhunderts, das Elemente der Neorenaissance und des Neobarock vereint. Es blickt auf eine Geschichte zurück, die bis ins Mittelalter reicht.
Geschichte+
Die erste Erwähnung von Ehrenberg datiert auf das Jahr 1244, als ein Sifridus de Herinberc genannt wurde. Nach dem Aussterben der Burggrafschaft Altenburg im Jahr 1329 übernahmen die Wettiner die Lehnsherrschaft über das Gebiet und verpfändeten die Burg an verschiedene Adelsfamilien. Im Jahr 1785 wurde das verschuldete Rittergut der Familie von Schmertzing von der herzoglichen Kammer ersteigert. Zwischen 1805 und 1816 beherbergte die Anlage eine Baumwollspinnerei. Nach einem Brand im Jahr 1813 wurden die Wirtschaftsgebäude neu errichtet und erweitert. Im Jahr 1878 erwarb der Altenburger Wollfabrikant Bernhard Schmidt das Anwesen und ließ es zwischen 1878 und 1880 durch die Architekten Schilling & Graebner umgestalten, wobei auch ältere Bauteile wie ein Rundturm aus dem 16. Jahrhundert integriert wurden.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Thomas Eichler
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 50.9558, 12.4583