Das Schloss kann besichtigt werden
Museum
Schloss Eckartsau

Das historische Jagdschloss Eckartsau liegt in Eckartsau, in den Donauauen des niederösterreichischen Marchfelds. Seine Geschichte ist eng mit den letzten Tagen der österreichisch-ungarischen Monarchie verbunden, da es als letzter Wohnsitz von Kaiser Karl I. vor seinem Exil diente.
Geschichte+
Die Ursprünge von Schloss Eckartsau reichen bis zu einer vierseitigen Wasserburg zurück, die im Besitz des Rittergeschlechts der Eckartsauer war. Heinrich des Ekkarisowe wird erstmals in einer Schenkungsurkunde als Zeuge erwähnt. Die Eckartsauer, die dem Hochstift Regensburg lehenspflichtig waren, erweiterten ihren Besitz um Marktrechte und weitere Burgen. Konrad von Eckartsau erhielt unter Herzog Albrecht V. Förderung. Trotz Plünderungen unter Kaiser Friedrich III. war Georg von Eckartsau selbst als Raubritter bekannt. Nach dem Tod des letzten männlichen Eckartsauers, Wilhelm, verkauften die Erben das Gut 1571 an Georg Freiherrn von Teuffel. Nach Besitzerwechseln erwarb Franz Ferdinand Graf Kinsky die Burg 1720 und ließ sie nach Plänen von Joseph Emanuel Fischer von Erlach zu einem Jagdschloss umbauen. 1760 ging es in den Besitz von Kaiser Franz I.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Eckartsau_Schloss.jpg
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Lage: 48.1404, 16.7940