Privatbesitz
Kulturelle Veranstaltungen
Schloss Eberau

Schloss Eberau (auf Ungarisch: Monyorokerek) ist eine Wasserburg und Teil der südburgenländischen Ortschaft Eberau im unteren Pinkatal nahe dem Grenzübergang nach Ungarn (Eberau-Szentpeterfa) gelegen.
1221 wird Eberau in einer Schenkungsurkunde für das Kl.St. Gotthard erstmals genannt. Danach erhielt Stephan aus dem Geschlecht der Ják von Andreas II. von Heder die Einwilligung, die Orte Pernau, Eberau, Hetföhely, Perwolff und Kölked dem Kl. zu übergeben.
Die Burg Eberau ist bereits im 13. und 14. Jahrhundert urkundlich nachweisbar. 1297 wird Eberau als eigener Herrschaftsbezirk dem Geschlecht von Héder und von Hedervar, dessen Ahnherr Hedrich war, übergeben. 1369 bestätigte Ludwig I. den aus Schwaben stammenden Ellerbacher im Besitz der Herrschaft.
Um 1400 legte Berthold von Ellerbacher an Stelle der alten Burg und der Ortsumwandlung eine weitläufige Ortsbefestigung mit einer mächtigen Wasserburg an. Die Ortsumwandlung ist die einzige in Österreich aus der Zeit 1400. Die die damalige Wasserburg gelangte bald in den Besitz des Erzbischofs von Esztergom Tamas Bakocz über, der den Besitz seinem Neffen, den Grafen Erdődy vermachte. Monyorokerek findet sich auch im Titel der Grafen Erdődy de Monyorokerek es Monoszlo wieder.
Beschaffenheit+
Das Schloss mit seinen verschiedenen Grabenanlagen, von denen der äußerste Wasserring sogar die gesamte Ortschaft Eberau umfasst, wird zu den größten Wasserwehranlagen Osteuropas gezählt.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://www.wehrbauten.at/bgld/burgenland.html
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 47.1033, 16.4618