Bildungseinrichtung
Schloss Ebenzweier
Ein historischer Ansitz in Altmünster, Oberösterreich, ist Schloss Ebenzweier.
Geschichte+
Die Ursprünge von Schloss Ebenzweier reichen bis ins Jahr 1292 zurück, als es als Stammsitz der Familie Schachner belegt ist. Der Name des Anwesens, ursprünglich „Schachen“ oder „Nebenzweyer“, leitet sich von seiner Lage „neben dem Weiher“ ab. Die Schachners, die im 16. Jahrhundert zum Protestantismus konvertierten, mussten das Land 1626 aufgrund ihres Glaubens verlassen, woraufhin der Besitz vom Landesfürsten eingezogen wurde. Nach kurzzeitigen Besitzern wie Christoph von Zedlitz und Abraham von Rohrbach erwarb Thomas II. von Seeau das Schloss im Jahr 1633. Die Familie Seeau hielt Ebenzweier bis 1742, als es aufgrund hoher Schulden zwangsversteigert werden musste. Nach weiteren Eigentümerwechseln, darunter Elias Engl von Wagrein und Anton von Unkrechtsberg, gelangte das Schloss 1802 in den Besitz von Florian Max Clodi. Später erwarb Erzherzog Maximilian Josef d’Este das Anwesen, ließ es renovieren und zu einem Landschloss umgestalten. Nach seinem Tod erbte seine Nichte, Erzherzogin Maria Theresia, das Schloss, bevor es 1891 an Prinz Don Jayme de Bourbon und später an Alfonso von Bourbon verkauft wurde. Im Jahr 1971 schenkte Prinz Carlos Hugues de Bourbon das sanierungsbedürftige Schloss der Gemeinde Altmünster. Heute gehört es dem Land Oberösterreich und dient nach einer Restaurierung als Bildungseinrichtung.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Altm%C3%BCnster_Schloss_Ebenzweier.JPG
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 47.8966, 13.7628