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Schloss Droyßig

Im Burgenlandkreis von Sachsen-Anhalt hat das Schloss Droyßig seine Wurzeln in einer mittelalterlichen Burganlage, die von Kreuzrittern errichtet wurde. Diese brachten ihr Wissen aus dem Orient mit und schufen eine in ihrer praktischen Anordnung einzigartige Festung, die später zu einem Schloss umgebaut wurde.
Geschichte+
Die Ursprünge des Schlosses Droyßig liegen in einer Kreuzritterburg, die Anfang des 13. Jahrhunderts zur Sicherung eines wichtigen Verkehrsknotenpunktes entstand. Unter der Leitung eines Baumeisters wurde eine Anlage mit doppeltem Mauerring und sechs halbrunden Türmen errichtet, die von einem Graben umgeben war. Ein großer runder Turm bildete das Zentrum, und der Zugang erfolgte über eine Zugbrücke. Mit dem Aufkommen von Feuerwaffen verlor die Burg ihre militärische Bedeutung. Anfang des 17. Jahrhunderts erfolgte unter Christian Julius von Hoym der Umbau zur heutigen Schlossanlage, wobei die ursprünglichen Befestigungsstrukturen teilweise erhalten blieben. Die Schlosskirche, 1622 über dem ehemaligen Burggraben erbaut, zeigt eine Fassade im Stil von Renaissancepalästen mit Elementen des nahenden Barocks und beherbergt eine Gruft.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Roland Neubert, Halle (Saale)
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 51.0431, 12.0298