Privatbesitz
Schloss Drasendorf

In Kärnten, Österreich, liegt Schloss Drasendorf, auch bekannt als Gut Grub oder Wuchererschlössl. Es liegt über dem Ostufer des Längsees und bildet den historischen Mittelpunkt des Ortes Drasendorf.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes Drasendorf datiert auf das Jahr 1152, während das Bauwerk selbst zwischen 1162 und 1181 erstmals als „Dreisindorf“ genannt wurde. Vom 13. Jahrhundert bis 1782 befand sich das Anwesen im Besitz des Benediktinerinnenklosters St. Georgen. Ein Adelsgeschlecht, das sich nach dem Sitz benannte, erhielt Drasendorf als Lehen, starb aber offenbar zu Beginn des 14. Jahrhunderts aus. Im Jahr 1402 wurde Hans der Wucherer von Drassendorf als Bewohner des Anwesens genannt. Kaiser Friedrich III. verlieh Erasmus Wucherer und seinem Sitz 1454 einen eigenen Burgfried. Die Familie Wucherer besaß Drasendorf bis ins frühe 17. Jahrhundert, wobei einige protestantische Mitglieder nach Augsburg auswandern mussten. Der katholisch gebliebene Zweig starb um 1860 aus, doch der Name „Wuchererschlössl“ blieb erhalten. Nach der Auflösung des Stiftes St.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Sankt_Georgen_am_Laengsee_Drasendorf_Auf_der_Peintn_Gut_Grub_Wuchererschloessl_5102006_655.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 46.7919, 14.4352