Privatbesitz
Schloss Donaumünster
In Donaumünster, einem Ortsteil von Tapfheim im Landkreis Donau-Ries, steht Schloss Donaumünster. Das Bauwerk, einst Amtshaus, ist eine barocke Architektur mit Schweifgiebeln.
Geschichte+
Die Ursprünge des Ortes Münster, wie er bis 1923 hieß, waren zunächst mit dem Kloster Reichenau verbunden. Ab dem 13. Jahrhundert prägte das Rittergeschlecht der Herren zu Münster die Region, deren Burg am rechten Donauufer erstmals 1256 urkundlich erwähnt wurde. Im Jahr 1363 ging der Besitz an Graf Ludwig den Älteren von Oettingen über, der ihn 1365 an das Kloster Heilig Kreuz in Donauwörth verkaufte. Zwischen 1720 und 1730 ließ ein Abt dieses Klosters das heutige schlossartige barocke Amtshaus mit Schweifgiebeln errichten. Nach der Säkularisation unter Napoleon fiel Donaumünster 1803 an die Fürsten von Oettingen-Wallerstein.
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Lage: 48.6809, 10.7097