Privatbesitz
Schloss Domeneck

In Möckmühl-Züttlingen im Landkreis Heilbronn, Baden-Württemberg, liegt Schloss Domeneck. Diese mehrflügelige Anlage, die einen viereckigen Schlosshof umschließt, wurde größtenteils in der Barockzeit errichtet.
Geschichte+
Die Ursprünge von Domeneck reichen bis ins Jahr 1270 zurück, als die Tumminge von Domeneck hier eine Burg besaßen. Im Jahr 1420 ging die Anlage an Engelhard von Berlichingen über, bevor sie 1424 an die Herren Stumpff von Schweinberg verkauft wurde. Ursprünglich ein Lehen der Herren von Weinsberg, gelangte die Burg 1504 im Landshuter Erbfolgekrieg an Herzog Ulrich von Württemberg. Ein Ereignis war die Erstürmung und Niederbrennung der Burg im Bauernkrieg 1525. Nach dem Aussterben der Stumpff von Schweinberg vergab Herzog Ulrich das Lehen 1534 an die Herren von Hardheim. Nach dem Tod Georg Wolf von Hardheims im Jahr 1607 zog Württemberg das Lehen ein und vergab es 1628 an die Herren von Herda. Der Besitz wechselte durch Erbgang und Verkauf mehrfach, bis 1889 die Herren von Simolin-Bathory Eigentümer waren. Die heutigen Schlossgebäude stammen überwiegend aus der Barockzeit.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Moeckmuehl-Schloss-domeneck.jpg
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Lage: 49.3049, 9.3328