Schloss/BurgDivitz

Schloss Divitz

Schloss Divitz

Privatbesitz

Das Schloss Divitz, einst als Wasserburg konzipiert, zählt zu den bedeutendsten Anlagen dieser Art in Mecklenburg-Vorpommern. Es liegt im Tal der Barthe und vereint eine lange Geschichte mit einer architektonischen Entwicklung von der mittelalterlichen Festung zum barocken Herrenhaus.

Geschichte+

Die Ursprünge von Schloss Divitz reichen bis ins 13. Jahrhundert zurück, in die Zeit der deutschen Ostkolonisation. Vermutlich waren die Ritter von Divitz die ersten Eigentümer der Burganlage, bis ihr Geschlecht im 14. Jahrhundert ausstarb. Nach der Familie von Moltke wurde 1374 die Familie von Vitzen als Besitzer genannt. Von 1480 bis 1625 prägte die Familie von Krackewitz die Anlage, baute sie im 16. Jahrhundert aus und fügte den zweigeschossigen Nordflügel hinzu. Nach dem Aussterben des Divitzer Zweiges der Krackewitz ging das Gut an Herzog Bogislaw XIV. von Pommern, der es von 1627 bis 1648 an seinen Kanzler Philipp von Horn verlieh. Später erbten die Horns das Anwesen und gaben es an Johannes von Lilienstedt weiter, der mit dem Umbau zur barocken Residenz begann und zwischen 1729 und 1743 den Ostflügel ergänzte. Der mittelalterliche Wassergraben blieb dabei erhalten. Durch Erbschaft gelangte das Gut an die Familie von Krassow.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Riverobserver / CC0 via Wikimedia Commons

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 54.3332, 12.6916