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Schloss Dillingen
Auf einer Hochterrasse am südlichen Rand der Innenstadt von Dillingen an der Donau liegt Schloss Dillingen, eine ehemalige Residenz der Augsburger Fürstbischöfe. Der quadratische Nordwestturm mit seinen drei achteckigen Geschossen ist ein Wahrzeichen der schwäbischen Stadt.
Geschichte+
Bereits im 10. Jahrhundert befand sich an dieser Stelle eine Fliehburg, die der Bevölkerung Schutz vor Bedrohungen, insbesondere durch ungarische Heere, bot und vermutlich einen Donauübergang sowie die Donaustraße bewachte. Im Jahr 937 weilte Bischof Ulrich von Augsburg als Gast im „castellum Dilinga“. Die erste urkundliche Erwähnung der Burg erfolgte 1220, als sie im Besitz der Hupaldinger, später Grafen von Dillingen, war. Diese errichteten zwei Bergfriede und einen Palas, dessen Kern im heutigen Nordflügel erhalten ist. 1258 ging die Anlage durch Schenkung von Hartmann V., Graf und Bischof von Dillingen, an das Hochstift Augsburg über, was den Beginn einer Blütezeit für das Schloss und die Stadt als Residenz markierte. Zwischen 1458 und 1520 wurde die mittelalterliche Wehrburg zu einem gotischen Burgschloss umgestaltet, wobei der Nordflügel durch die Schlosskapelle St. Johannes erweitert und West- sowie Ostflügel hinzugefügt wurden.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Jörg Heldt
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 48.5760, 10.4951