Privatbesitz
Schloss Deutschkreutz

Schloss Deutschkreutz, ein Vierflügelbau mit Ecktürmen und zweigeschossigen Hofarkaden, ist ein Renaissanceschloss unweit der ungarischen Grenze.
Geschichte+
Die Ursprünge von Deutschkreutz reichen bis ins Jahr 1492 zurück, als erstmals eine mittelalterliche Burg erwähnt wurde. Bis 1535 befand sie sich im Besitz der Familie Kanizsay, bevor sie durch Heirat an die Familie Nádasdy überging. Thomas III. Nádasdy ließ die Burg um 1560 in ein Schloss im Stil der italienischen Renaissance umwandeln. Seine heutige Gestalt erhielt das Schloss im Jahr 1625 unter Paul Nádasdy, der 1632 auch die Schlosskapelle errichten ließ. Franz III. Nádasdy wurde später wegen einer Verschwörung gegen Kaiser Leopold I. hingerichtet, woraufhin die Güter an den Kaiser fielen. Dieser verkaufte sie 1676 an Graf Paul Esterházy.
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Lage: 47.5998, 16.6460