Privatbesitz
Schloss Detzel
Das historische Jagdschloss Detzel in Sachsen-Anhalt ist ein Beispiel für die Baukunst des 19. Jahrhunderts. Ursprünglich als privates Jagdrefugium erbaut, hat es verschiedene Nutzungen erfahren.
Geschichte+
Die Errichtung von Schloss Detzel erfolgte im Jahr 1844 als Jagdschloss. Die Pläne hierfür werden Carl Friedrich Schinkel zugeschrieben, wobei auch Berichte existieren, die eine Skizze von König Friedrich Wilhelm IV. als Ursprung nennen. Bauherr war Baron Hermann von Bonin, der damalige Eigentümer des Gutes Detzel. Nach seinem Tod ging das Schloss in den Besitz seiner Tochter Adolphine über. Sie schenkte es Johanne Nathusius, um dort ein Heim für Menschen mit geistiger Behinderung einzurichten. Ab 1864 diente Schloss Detzel als Außenstelle der Neinstedter Anstalten und beherbergte zeitweise über 70 Bewohner. Die offizielle Weihe des Hauses, das zunächst als „Asyl Kreuzhilfe“ bekannt war, fand am 26. Januar 1864 statt.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Schloss_Detzel.JPG
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 52.3233, 11.3922