Gemeindezentrum
Schloss Dermbach
Im nördlichen Teil der Gemeinde Dermbach im Wartburgkreis, Thüringen, steht das Schloss Dermbach. Ursprünglich als Amtshaus errichtet, dient es heute als Gemeindezentrum und kultureller Treffpunkt.
Geschichte+
Die Geschichte des Schlosses Dermbach beginnt im Jahr 1707, als der Fuldaer Fürstabt Adalbert von Schleifras den Bau initiierte. Das Kloster Fulda benötigte das Gebäude als Amtshaus. Konstantin von Buttlar, der 1717 einzog, ließ die Anlage mit einer Sandsteinmauer und Stützen umgeben. Die dreiflügelige Barockanlage mit ihrem rechteckigen Hof beherbergte bis 1736 die Kapelle des gegenüberliegenden Franziskanerklosters und eine katholische Schule. Mit der Auflösung der geistlichen Fürstentümer durch Napoleon im Jahr 1802 endete die Fuldaer Herrschaft. In den folgenden zehn Jahren wechselte das Schloss viermal den Besitzer, bevor es 1815 Teil des Großherzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach wurde.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Schloss_Dermbach.JPG?uselang=de
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Lage: 50.7179, 10.1174