Privatbesitz
Schloss Daubitz (Dubčanski hród)

Das Schloss Daubitz, auch bekannt als Dubčanski hród, ist ein barockes Landschloss in der nördlichen Oberlausitz. Es bildet den Kern einer ehemaligen Rittergutsanlage, deren Besonderheit in der bis heute weitgehend erhaltenen Einheit von Gutshof, Schloss und Schlosspark liegt.
Geschichte+
Die Ursprünge des Ritterguts Daubitz reichen bis in die erste Hälfte des 13. Jahrhunderts zurück, als es im Zuge der Deutschen Ostsiedlung als Herrensitz in einer sumpfigen Niederung am Weißen Schöps entstand. Dies begünstigte die Anlage eines Wasserschlosses. Im Jahr 1381 wurde erstmals ein Mitglied des Adelsgeschlechts von Rackel als Besitzer urkundlich erwähnt, eine Familie, die das Gut bis 1666 innehatte. Um 1720 wurde das heutige zweigeschossige Barockschloss auf den Kellermauern eines Vorgängerbaus errichtet. Bauherren waren Christian August von Ziegler und Klipphausen und seine Frau Johanna Charlotte Tugendreich, geb. von Pentzig. Die Besitzer wechselten mehrfach, darunter die Familien von Roeder, Böttcher und der Kommerzienrat Christian Friedrich Roscher.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Schloss_Daubitz_parkseitig.jpg
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Lage: 51.3964, 14.8201