Pflegeheim
Schloss Cumberland
In Oberösterreich, nordöstlich von Gmunden, steht Schloss Cumberland, ein Beispiel neugotischer Tudor-Architektur. Ursprünglich als Exilresidenz für den Kronprinzen von Hannover erbaut, dient es heute als Pflegeheim.
Geschichte+
Die preußische Annexion des Königreichs Hannover im Jahr 1866 zwang König Georg V. ins Exil. Die königliche Familie ließ sich 1868 im Salzkammergut nieder. 1882 begann der Bau von Schloss Cumberland als neue Residenz für Ernst August, den Kronprinzen von Hannover und 3. Duke of Cumberland. Nach Plänen des Architekten Ferdinand Schorbach wurde das Schloss im neugotischen Tudorstil errichtet und 1886 bezogen. Es diente dem exilierten Kronprinzen bis zu seinem Tod 1923 als Wohnsitz. 1930 wurde es in ein Welfisches Haus- und Familienmuseum umgewandelt. Während der nationalsozialistischen Ära diente es ab 1938 als Gauschulungsburg und von 1940 bis 1945 als Kriegslazarett.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Gmunden_Schloss_Cumberland.JPG
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Lage: 47.9273, 13.8082