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Schloss Cotta
Schloss Cotta ist heute ein Neorenaissance-Bauwerk in Großcotta, einem Ortsteil von Dohma in der Sächsischen Schweiz.
Geschichte+
Die Ursprünge des Anwesens reichen bis ins Jahr 1000 zurück, als die Burggrafen von Dohna einen Gutsbezirk gründeten. Im Jahr 1307 wurde erstmals ein Vorwerk urkundlich erwähnt, welches die Herren von Kospoth im 16. Jahrhundert zu einem Rittergut ausbauten. Carl Freiherr von Friesen erwarb das Rittergut 1661 und ließ ab 1662 ein neues Schloss errichten, während das alte Gutsschloss zu einem Brauhaus umfunktioniert wurde. Im Jahr 1821 wechselte das friesische Gut den Besitzer und wurde von Gottfried Christoph Härtel, einem Leipziger Buchhändler, ersteigert. Seine Tochter Elwine Freifrau von Leyser initiierte ab 1833 eine klassizistische Umgestaltung nach Entwürfen von Woldemar Hermann. Über ihren zweiten Ehemann Eduard von Burchardi gelangte das Gut 1868 an den böhmischen Baron Bradský von Laboun.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Thomas Eichler
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Lage: 50.9046, 13.9654